Warum Fasten gut für deine Haut ist

Ihr Lieben,

 

auf meinen Social Media Kanälen konntet ihr in den letzten beiden Wochen live mitverfolgen, dass ich eine Fastenkur gemacht habe. Was habe ich mich in den 10 Tagen nach einem halben Schwein auf Toast gesehnt? Wie oft wollte ich die Kur abbrechen. Und warum tue ich mir das immer wieder an? Das klingt, als hätte ich eine Entziehungskur gemacht. Tatsächlich kann man eine Fastenkur auch so sehen.

 

Durch den anhaltenden Stress der letzten Monate mit Homeschooling und KiTa geschlossen, hat sich meine Haut sehr verschlechtert. Pickel und riesige Rötungen im Gesicht waren nicht mehr in den Griff zu bekommen. Trotz viel Bewegung durch unseren Hund und Yoga vor dem Laptop, plagten mich immer mehr Verspannungen und aufgedunsen habe ich mich auch gefühlt. Mein Körper war schlichtweg übersäuert. Das wirksamste Mittel dagegen ist eine Fastenkur. In den vergangenen Jahren hatte ich schon die gängigsten Fastenkuren durchlebt.

  • Null- bzw. Wasserfasten
  • Heilfasten nach Buchinger
  • Krieger-Ernährung
  • Saft- und Gemüsekuren
  • Basenfasten
  • Schroth-Kur und Mayr-Kur.

In diesem Jahr wollte ich aber weder pürieren, entsaften, Brühen kochen usw., und ich wollte immer etwas Warmes im Bauch haben. So bin ich auf die Fastenkur von Salufast gestoßen. 5-Tage-Kur mit je 3 warmen Mahlzeiten. Dazu für jeden Tag den passenden Tee. Mit der App von Salufast wurde ich durch die Kur geleitet. Jeden Tag gab es ein Video zur Erklärung. Aber genug der unbezahlten Werbung.

Und so ist meine Fastenkur gelaufen. Zuerst habe ich genaue Vorbereitungen sind für eine Fastenkur getroffen. Die für mich richtige Kur heraussuchen. Ich habe mir Ziele gesteckt. Mit meinem Mann habe ich über meine Fastenkur gesprochen, damit er den Einkauf und das Kochen für sich und die Kids für die kommenden Tage übernimmt. Ich faste am liebsten im Mai oder im Oktober. Denn eine Fastenkur im Winter ist nicht zu empfehlen. Während des Fastens habe ich immer mit Frostattacken zu kämpfen.

Wie gesagt, zuerst Ziele setzen. Das waren meine:

  • Hautbild verbessern
  • Stress reduzieren
  • ausreichend trinken (min. 2,5 Liter pro Tag)
  • Schlafqualität verbessern
  • ein besseres Körpergefühl bekommen
  • weg vom Koffein
  • Zeit für mich
  • vorbereitet sein, für die anschließende Ernährungsumstellung auf Intervallfasten.

Meine Fastenkur hat insgesamt 10 Tage in Anspruch genommen. Jede Fastenkur beginnt mit den sogenannten Entlastungstagen. Ich habe 2 Entlastungstage eingeplant. Diese beiden Tage dienen dazu, dass zum einen die gewohnte Kalorienzufuhr auf maximal 1.200 kcal pro Tag reduziert wird, die Trinkmenge sollte gesteigert werden, Kaffee weglassen und ausreichend Bewegung an der frischen Luft tun immer gut. Am 2. Entlastungstag habe ich die Darmreinigung gemacht mit Apfelessig. Den mag ich und es funktioniert bei mir recht gut.

 

Schon während der Entlastungstage hatte ich mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen. Das ist aber „normal“. Während der Fastenkur friere ich als Frau schnell. Da helfen mir Leberwickel. Hört sich aufwendig an, ist aber nichts anderes, als eine Wärmflasche für min. 30 Min. auf die rechte Seite des Oberbauchs zu legen. Ich mache das gerne abends im Bett, wenn ich vor dem Einschlafen noch in einem Buch lese. Leberwickel unterstützen deine Leber, die Giftstoffe besser aus deinem Körper abzutransportieren. (Leberwickel kannst du selbstverständlich auch immer ohne Fastenkur anwenden.)

 

In den 5 Tagen der „richtigen“ Fastenkur hatte ich wirklich mit Heißhunger-Attacken zu kämpfen und ich habe immer extrem schlechte Laune. Meine Jungs sind das gewohnt und heitern mich gern mit Sprüchen und Witzen auf. Lachen hilft immer und schüttet Glückshormone aus. Die helfen besser gegen Hunger, als auf Nelken herumzukauen, oder Akupressurpunkte zu drücken. Die passenden Tees zur Fastenkur von Salufast waren echt lecker. Da eines meiner Ziele ja war, mein Hautbild zu verbessern, habe ich zusätzlich aber noch andere Tees eingesetzt.

 

 

Nach den 5 Tagen mit den vorbereiteten Mahlzeiten, folgten bei mir 3 Aufbautage. Begonnen habe ich diese traditionell mit einem Apfel. Dieser signalisiert das Fastenbrechen. Ich esse ihn gern roh und voller Genuss. Die erste feste Mahlzeit nach sooooo langer Zeit! An den Aufbautagen ist es wichtig, dass die Kalorienzufuhr nur sehr langsam gesteigert wird. Also das Schnitzel nach der Fastenkur ist nicht der richtige Ansatz. Da ich meine Ernährungsweise nach der Kur auf das Intervallfasten umgestellt habe, fällt mir das ganz leicht. Mein Zeitfenster für die Nahrungsaufnahme liegt zwischen 10:30 Uhr und 20:30 Uhr. Davor und danach wird nur noch Flüssigkeit aufgenommen.

 

Mein Fazit für meine Haut? Die Entzündungen sind zurückgegangen und ich habe wieder Glow. Mein Hauptziel habe ich somit erreicht. Mein Schlaf hat sich verbessert und mein Körpergefühl auch.

Also ihr Lieben. Fasten lohnt sich. Wer Fragen hat, kann mir gerne schreiben info@naturelab-cosmetics.de

 

Herzliche Grüße

Doreén

 

WARNUNG! Bitte sprecht vor einer Fastenkur mit eurem Hausarzt! Denn nicht jeder Mensch darf fasten. Eine Fastenkur sollte nicht länger als 10 Tage ohne ärztliche Begleitung durchgeführt werden.

 

*Wenn die Werbung stört, der muss ja den Blog nicht lesen. Die Werbung erfolgte freiwillig und unbezahlt!

2021-05-15T10:48:08+02:00 Samstag, 15. Mai 2021|Kategorien: Allgemein|Tags: |

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